Feuchtigkeit lässt Schimmel sprießen

Frau beim reinigen einer verschimmelten Ecke mit einer Bürste

Vielen Menschen ist nicht Bewusst, dass Schimmelsporen in jedem zu Hause immer und überall zu finden sind. Entscheidend für deren Wachstum ist ein Feuchtigkeitslevel, dass den Wuchs ermöglicht. Für die WHO (World Health Organisation) besteht kein Zweifel, dass die Vermeidung von Feuchtigkeit die beste Methode ist um Schimmel vorzubeugen.

Schimmel an der Wand

Da Schimmelwachstum und Milbenvermehrung immer direkt mit Feuchtigkeit zusammenhängen rät die WHO, dass die Luftfeuchtigkeit in Ihrem zu Hause unter  75-80%  gehalten werden soll. Um Hausstaubmilben das Leben schwer zu machen sollten 45-50% Luftfeuchtigkeit nicht überschritten werden. Somit können Sie Schimmel und Milben großteils alleine bekämpfen. Allerdings bleibt noch ein offenes Thema: der Wasserdampf.

Die Ursachen für hohe Feuchtigkeit in Innenräumen sind vielfältig. Experten wissen aber, dass es meist mit Schäden in der Bausubstanz oder mit den Lebensgewohnheiten der Bewohner zu tun hat. Wenn die Gebäudehülle Schäden aufweist, tritt Feuchtigkeit in unseren Wohnbereich. Ein undichtes Dach, ein verrutschter Ziegel, Rissen und Löcher beim Anschlussbereich des Schornsteins oder eine verstopfte Regenrinne sind alltägliche Ursachen für einen Feuchtigkeitseintritt in unser zu Hause.  Die Feuchtigkeit setzt sich in der Bausubstanz fest und ermöglicht Schimmelwachstum – auch wenn der Schaden schon vor längerer Zeit behoben wurde.

Feuchtigkeit tritt an Wänden auch dann auf, wenn diese schlecht Isoliert sind. Das passiert weil das Wasser in der  warmen Raumluft an den kalten Wänden kondensiert.  Jeder von uns kennt das von Fensterflächen oder Fensterrahmen in der kalten Jahreszeit.  Wenn dasselbe Phänomen an der Wand auftritt fühlt sich Schimmel besonders wohl, denn hier findet er auch die Nährstoffe die der Pilz zum wachsen braucht.

Feuchtigkeit kommt aber auch von uns Bewohnern, unseren tagtäglichen Lebensgewohnheiten oder einfach wenn wir schwitzen und atmen. Kochen, Waschen, Duschen oder unsere Grünpflanzen tragen zu einem guten Teil zur Feuchtigkeitsbildung bei. Das summiert sich (siehe Bild) und unsere Wohnungen werden nass. Keine Frage, dass diese Mengen an Wasserdampf schnellstmöglich aus der Wohnung hinaus müssen.  Wie das am besten geht, und wie cleanworxx® Ihnen dabei Behilflich sein kann richtig zu Lüften können Sie auch in unserem Blog nachlesen.

Links:

http://www.euro.who.int/en/what-we-do/health-topics/environment-and-health/air-quality/publications/2009/who-guidelines-for-indoor-air-quality-dampness-and-mould.-executive-summary

http://www.med.uni-giessen.de/ghup/wohnmedizin/Publikationen/index.html

http://www.baumarkt.de/nxs/423///baumarkt/schablone1/Woher-kommt-die-Feuchtigkeit#2